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Der Nordseelauf 2009
von Neuwerk nach Cuxhaven
Einige Impressionen aus Cuxhaven mit 53 Fotos

Der Lauf "übers" Meer: Der Nordseelauf
2009 von der
Insel Neuwerk nach Cuxhaven.
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Es ist wohl eines der ungewöhnlichsten Sportereignisse, zumindest in Deutschland: Der Nordseelauf. Eine
Woche lang findet, bis auf einen Ruhetag, jeden Tag ein ca. 10 Kilometer langer Lauf für Jedermann an einem Ort der
niedersächsischen Nordseeküste statt - das Ganze im Jahr 2009 schon zum achten Mal. 275 Läuferinnen und Läufer nahmen im diesem Jahr an
diesem Sportereignis teil. Wohlgemerkt: an allen sieben Läufen, als "Tourläufer" (mit Läufen in Wilhelmshaven, auf Borkum, in
Butjadingen, Neuharlingersiel, auf Spiekeroog und in Otterndorf). Hunderte Einzelläufer kamen insgesamt hinzu.
Ist dies alles schon außergewöhnlich, so wird dem Ereignis in der letzten Etappe traditionell noch die Krone
aufgesetzt: Der Abschlusslauf findet von Neuwerk nach Cuxhaven statt, zum Stadtteil Dunen. Eine 12,5 Kilometer lange Strecke, die
von der zum Bundesland Hamburg gehörenden, an der Elbmündung gelegenen Nordseeinsel Neuwerk einmal quer durch den Nationalpark
Hamburgisches Wattenmeer bis an den Strand von Dunen/Cuxhaven verläuft. Die Gezeiten bieten hierfür bei Ebbe ein Zeitfenster von
ca. drei Stunden. So lange steht die Wegstrecke den Läufern zur Verfügung, die meiste Zeit geht es durch Schlick und Matsch,
flaches, manchmal aber über knietiefes Wasser. Direkt nach Ende des Laufes versinkt die Laufstrecke wieder in den Fluten der Nordsee...
Dieses spektakuläre Ereignis konnte ich 2009 von Cuxhaven-Dunen aus erleben, fand mich etwa zum Zeitpunkt des Starts
auf der Insel Neuwerk am Zielpunkt im "Stadion am Strand" ein, wo zu dem Zeitpunkt noch ein großes und fröhliches Beachhandball-Turnier
stattfand. Doch schon deutlich vor dem Eintreffen des Siegers zogen sich die Handballer zurück und überließen den wackeren Läufern das
Feld. Der Sieger bei den Männern, ein fast 40jähriger Läufer, traf nach der für mich unvorstellbaren Zeit von 43:18 Min. ein -
viereinhalb Minuten vor dem Zweitplatzierten. Die schnellste Frau lief diese brutale Strecke auch in unter einer Stunde: in 54:48 Min.
Mein Respekt und meine Bewunderung gebührt jedoch nicht nur den Siegern, nein, alle Läuferinnen und Läufer, die sich
durch die Strecke quälten, fand ich als fauler Zuschauer beeindruckend. Vielen waren die Strapazen ins Gesicht geschrieben,
einige zeigten aber auch noch eine verblüffende Lockerheit. Und im Ziel glückliche Gesichter. Die meiste Zeit stand ich also kurz
hinter der Abbiegung auf die Zielgeraden und musste einfach klatschen...
Trotzdem: Für einen Fotografen waren die Lichtverhältnisse und der großartige Himmel an diesem 20. Juni so
reizvoll, dass mir trotz meines "Klatsch-Bedürfnisses" doch ein paar Fotos gelangen, die ich hier einfach mal zusammen sammle...
Nun gut, der Lauf ist kein Riesenereignis und kein "Event", sondern eher freundlich und übersichtlich. Es geht offenbar
sehr persönlich zu und man feuert seine Laufkollegen und somit ja eigentlich auch Konkurrenten auch schon mal kräftig an. Der offenbar
perfekt organisierte Lauf hätte aber am Ziel trotzdem mehr als die 50 bis 100 Zuschauer verdient gehabt, die bei fast stürmischen
Winden ausharrten!
Zu den Fotos von dem Lauf hänge ich noch einige, eher zufällig in Cuxhaven aufgenommene Bilder an - sicherlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit...
Nordseelauf Nordseeinsel Neuwerk - Cuxhaven 2009

Werbeschild in Cuxhaven-Dunen. |

Blick von der Strandpromenade in Dunen hinüber zur Insel Neuwerk. Die ist ganz schön weit weg! Ein langer Weg für die Läufer und Walker! |

Und die Laufbedingungen sind alles andere als angenehm. |

Blick vom außerhalb der Ortschaft liegenden Zielort zum Startort des Laufs Neuwerk. Die Insel erscheint über das Wattenmeer wie eine Fata Morgana - unendlich weit weg... |

Das Stadion am Meer - Zielort des Nordseelaufs. Die Werbefahnen flattern stramm - es weht kräftiger Wind. |

Zunächst findet im Stadion jedoch noch ein großes niedersächsisches Beachhandball-Turnier statt. |

Ein ganzer Strand voller Handballer... |

... mit zum Teil interessanten Team-Namen. Hier die "Steineschmeißer". |

Gruppenfotos zum Ende des Handball-Turniers - dann dient das Stadion am Strand als Zielraum für die Läufer.
Oben im Hintergrund reden sich die
Stadionsprecher
schon warm... |

Der Zieleinlauf für die Läufer am Stadion. Die Zeitmessung zeigt um 17:14 Uhr 00:00:00 an... Direkt danach findet auf der Insel Neuwerk der Start der Läufer statt (Die Walker sind schon eine halbe Stunde auf dem Weg). |

Direkt zu dieser Zeit treffen zwei direkt im Zielraum ein: Zwei Traktoren, die in Anhängern die Kleidertaschen der Läufer von der Insel bringen. |

Eine Minute läuft die letzte Etappe des "EWE Nordseelauf 2009" jetzt. |

Und während sich die vielen Läufer auf den Weg machen, werden ihre persönlichen Dinge auf dem Strand zur Abholung vorbereitet. |

Hier sieht man den Beginn der Zielkurve zum Stadion... Die kleinen schwarzen Pünktchen am Horizont sind der Startort Neuwerk. |

Die Zielgerade,
oder -kurve... |

Spaziergänger. In der Fahrrinne der Elbmündung
passieren unablässig Hochseeschiffe die Szenerie... |

Einer der zahlreichen Streckenposten mit der charakteristischen orange-gelben Fahne auf der Suche nach den ersten Läufern. |

Irgendwo dort hinten müssten nach ca. 40 Minuten langsam die ersten Läufer zu sehen sein... |

... während einige Zuschauer noch entspannt über die Laufstrecke schlendern. |

Irgendwo müssen doch die ersten Läufer kommen...? |

Und Tatsache! Der Sieger naht! Mit unvorstellbar elanvollen Schritten! Vom Zweiten und weitern jedoch weit und breit noch nichts zu sehen. |

Der Sieger des Rennens, Matthias Wilshusen vom Wolfenbütteler "Laufclub BlueLiner", pflügt förmlich durch das stehende Wasser der Zielgeraden entgegen, die rechts an den rot-weißen Absperrband gerade noch zu erkennen ist. |

Zwei Minuten nach seinem Zieleinlauf steht der Sieger Matthias Wilshusen, Deutscher Seniorenmeister über 10.000 Meter und schon mehrfacher Sieger in Cuxhaven, schon völlig entspannt plaudernd im Zielraum. Das Watt hat aber Spuren hinterlassen... |

Langsam müssen doch auch weitere Läufer zu sehen sein...? |

Und tatsächlich: Um Platz zwei gibt es noch einen
Sprint - über vier Minuten nach Ankunft des Ersten. |

Der Zweite, Jörg Brunkhorst vom SV Nordenham, voller Freude - und der Dritte, Alexander Heemcke, auf dem Weg zum Ziel. |

Die letzten zwanzig Meter ging es, ganz fies, durch lockeren Sand... Oft gab es schöne Szenen im Zielraum, so wie hier, wo die 12. bis 15. Hand in Hand ins Ziel laufen, nachdem man zuvor aufeinander gewartet hatte... |

Die Zahl der eintreffenden Läufer nimmt zu dieser Zeit beständig zu. |

Ein Wettrennen mit dem Ozeanriesen? |

Die ersten Klatscher, kurz vorm Ziel direkt neben der Laufstrecke. |

Das Ziel vor Augen, die letzten Meter durchs Watt... |

Die "Helden des Wattenmeers" direkt vor dem Ziel... 285 Männer und 212 Frauen erreichten es! Alle Achtung!! |

Die Schuhe der meisten sind wohl hin... |

Am Abend verabschiedet sich die Sonne dann vom diesjährigen Nordseelauf mit einem grandiosen Sonnenuntergang. |

Abendstimmung in Cuxhaven-Dunen. |
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Cuxhaven - Ein paar Impressionen

Im Fischereihafen von Cuxhaven. |

Ein schöner Kutter, ein schönes Haus im Hafen. |

Ein Fischereihafen an der Nordsee braucht natürlich auch ein... "Krabbenschälzentrum"! |

In den Hapag-Hallen Cuxhaven finden sich heute Ausstellungen über die Ausreise nach Amerika ab Cuxhaven. |

Der mächtige, 80 Meter hohe Schwimmkran "Samson" liegt im Hafen von Cuxhaven. |

Die "Freie und Hansestadt Hamburg" - mitten im Hafen von Cuxhaven. Lange Zeit,
seit Jahrhunderten bis 1993, gehörte ein großer Teil des Hafens von Cuxhaven dem Bundesland Hamburg. |

Auch die Hamburger Polizei ist noch da... |

An den Hapag-Hallen. |

"Oans, zwoa, gsuffa"! Mitten im Bayerisches mitten im Cuxhavener Hafen - sogar der Himmel passt dazu! |

Bojen am Wasser- und Schiffartsamt in Cuxhaven. |

Das Feuerschiff Elbe 1 wies früher den Schiffen in der Elbmündung den Weg - berühmt ist es, schön ist es, und nutzlos ist es mittlerweile weitestgehend... Man kann es jedoch besichtigen, und es gibt Gastfahrten. |

Das Semaphor, eine Anlage zur Information der Schiffe über Windstärke und Windrichtung. Errichtet 1883/84. |

Der Schrecken der Seefahrt im Krieg: eine Mine. Hier auf dem Denkmal für die gefallenen Minensucher beider Weltkriege. |

Das Fort Kugelbake - erbaut ab 1869, also nicht erst im Weltkrieg errichtet. |

Auf dem Deich im Bereich der Kugelbake, dem Wahrzeichen des Stadt Cuxhaven. |

Die
Strandpromenade in Cuxhaven-Dunen. |

Kitsch findet man zuweilen auch - hier in Dunen... |

Historischer Briefkasten... |
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