Radfahren...!
RuhrtalRadweg / Route der Industriekultur
3. Tag: Pausentag in Hattingen

Eine Bilderserie über einen Rundgang durch die Stadt Hattingen im April 2011
   mit 21 Bildern





Hattingen Kirchstraße

Hattingen - Unterwegs durch die schöne Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern, hier durch die Kirchstraße mit Blick auf St. Georg.

 

Hier geht es zurück direkt zum unmittelbar vorangegangenen Teil 2 des Fahrrad-Reiseberichtes auf dem RuhrtalRadweg, dem ersten Tag der Radtour mit der Fahrt von der Ruhrquelle bei Arnsberg nach Hattingen.

 

Es ist Dienstag, der 19. April 2011, 10:00 Uhr, Hattingen.
Temperatur: 12 Grad, strahlend blauer, wolkenloser Himmel.

 

Nach dem vermaledeiten Unfall des vorangegangenen Abends (siehe in meinem Reisebericht des zweiten Tages unserer Tour auf dem RuhrtalRadweg) ist heute nicht an Fahrradfahren zu denken! Also bekommen sowohl unsere Zweiräder als auch unsere Beine Ruhe verordnet. Am Abend zuvor sind wir ja in der Stadt Hattingen gelandet, am südlichen Rand des Ruhrgebietes und zudem südlich der Ruhr gelegen, mit 54.000 Einwohnern eine Mittelstadt. Früher einmal stark von Kohle- und Stahlindustrie geprägt, hat man hier den Strukturwandel besser überstanden, als einige andere Städte des Ruhrgebiets. 990 erstmalig erwähnt war Hattingen früher Mitglied der Hanse - und beherbergt heute einen schönen Altstadtkern.

Da ist es Zeit, die Stadt Hattingen in Ruhe kennen zu lernen!

Das ist durchaus ein lohnenswertes Vorhaben. Gemütlich schlendern wir durch die schöne Altstadt von Hattingen mit ihren vielen netten Gassen, Plätzen, Fachwerkhäusern und diversen einladenden Cafés. Anschließen tun wir dann noch eine ausgiebige Besichtigung der Henrichshütte.

Dieses frühere Hüttenwerk ist seit 1993 stillgelegt, ganze Bereiche sind damals von der Volksrepublik China gekauft, abgebaut und aufwändig dorthin transportiert worden. Heute ist die frühere Henrichshütte Bestandteil der "Route der Industriekultur" des Ruhrgebietes, dient als ein Ankerpunkt, und man kann dort für einen geradezu lächerlichen Eintrittspreis in aller Ruhe anschauen und anfassen, wie die Eisen- und Stahlproduktion bis 1993 vonstatten ging. Mich hat das sehr fasziniert!

Zusammenfassend finden sich auf dieser Seite eine kleine Bildersammlung von Hattingen. Die zahlreichen Fotos von der Henrichshütte spiegelt dabei meine Begeisterung für die großartige Ausstellung dort wider.

Abends beschließen wir, es am folgenden Tag wieder mit ein paar, wenigen Kilometern Fahrrad-Fahren zu versuchen, zu schauen, ob die gebrochene Rippe meiner Liebsten dies überhaupt erlaubt. Es soll bei diesem Test mit dem Rad ein Stückchen weiter auf der "Route der Industriekultur" gehen: Wir wollen ins nahegelegene Bochum fahren und das Deutsche Bergbau-Museum besichtigen.

 

 

Hattingen Bügeleisenhaus

Warum dieses Gebäude "Bügeleisenhaus" heißt, kann man sich leicht denken. Immerhin errichtet im Jahr 1611.

Hattingen Große Weilstraße

Die Große Weilstraße ist eine typische innerstädtische Einkaufsstraße.

Hattingen Rathaus

Das Rathaus der Stadt Hattingen, errichtet 1909-10.

Hattingen, gelber Mann auf Mast

Kunst im Wald: Der gelbe Mann auf dem Mast versucht stoisch, über die Bäume zur Henrichshütte zu schauen.

Hattingen Henrichshütte

Auf der grünen Wiese: Das frühere Hütten- und Stahlwerk Henrichshütte in Hattingen.

Henrichshütte Hochofen

Sind es Ingenieure oder Künstler, die solche Konstruktionen wie hier am Hochofen entwickeln?

Henrichshütte Infotafeln

Auf den Tafeln schildern die früheren Arbeiter ihr früheres Arbeitsleben - hier auf dem Hochofen.

Henrichshütte Ofensau

Das nennt man eine "Ofensau": Das verbliebene Fundament der früheren Hochofens 2. Der Hochofen 2 selber wurde nach China verkauft, Stück für Stück auseinandergeschraubt und arbeitet in Hunan noch heute.

Schwarzer Turmalin

"Schörl" - Schwarzer Turmalin - mit 17 Prozent Eisengehalt ist eines der in einer kleinen Ausstellungen gezeigten Erzstücke.

Elfringhauser Schweiz

Direkt am südlichen Stadtrand von Hattingen kommt man in die schöne Landschaft der Elfringhauser Schweiz.

 

 

Und hier geht es direkt zum unmittelbar folgenden Teil 4 des Reiseberichtes: Einer kurzen Tagestour in die Route der Industriekultur nach Bochum.

 

 

 

 

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Dirk Matzen

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