Radfahren...!
Route der Industriekultur
4. Tag: Hattingen - Bochum

Eine Bilderserie über eine kurze Fahrt auf der Route der Industriekultur von Hattingen nach Bochum im April 2011
   mit 16 Bildern





Deutsches Bergbau-Museum

Bochum - Ansicht des Deutschen Bergbau-Museums.

 

Hier geht es zurück direkt zum unmittelbar vorangegangenen Teil 3 des Reiseberichtes mit Bilderserie über einen Pausentag und einem Rundgang durch Hattingen.

 

Es ist Mittwoch, der 20. April 2011, 9:30 Uhr, Hattingen.
Temperatur: 10 Grad, strahlend blauer, wolkenloser Himmel.

 

Der Unfall meiner Liebsten vom zweiten Tag unserer Radtour (siehe am Ende des Berichts von diesem Tag auf dem RuhrtalRadweg) mit einer gebrochenen Rippe steckt uns im Wortsinne schon noch in den Knochen. Nach dem gestrigen Ruhetag geht es auch heute noch nicht wieder auf den RuhrtalRadweg. Statt dessen wollen wir es mit einem kleineren Fahrrad-Tagesausflug versuchen: Von Hattingen nach Bochum und wieder zurück. Wie schon am Tag zuvor in der interessanten Henrichshütte in Hattingen soll es wieder ein Stückchen auf die "Route der Industriekultur" gehen, zum Deutschen Bergbau-Museum in Bochum.

Es ist wirklich kein weiter Weg nach Bochum, um halb zehn Uhr starten wir in Hattingen, um zehn passieren wir das Bochumer Ortsschild, folgen dort einigen Fahrradschildern, die uns zunächst durch einige Wohngebiete, dann aber auch über breite, ausladende Straßen führen. Ein paar Orientierungsschwierigkeiten haben wir eine Weile, und auch unser Wunschcafé kommt uns nicht recht über den Weg. Meine Herzallerliebste tut sich mit dem Fahrrad spürbar noch schwer, auch, wenn sie sich das nicht so sehr anmerken lassen mag - also gehen wir es sehr gemütlich an.

Um 11 Uhr sind wir im Museum. Für mich als Flachländer, der kaum jemals ein Bergwerk auch nur von außen gesehen hat, ist die Ansammlung an gigantischen Maschinen in den nicht sehr tief gelegenen, künstlich angelegten Stollen wirklich sehr beeindruckend. Das gesamte Bergbau-Ambiente wirkt auf mich sehr authentisch - wirklich beurteilen kann ich das allerdings natürlich nicht. Manchmal vermisse ich kurze, knackige, übersichtliche Informationen zum Gesehenen.

Zu meinem Leidwesen kann der 71 Meter hohe Turm der Förderanlage zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht bestiegen werden, warum auch immer. Sehr schade! Der Ausblick von dort oben ist sicherlich großartig. Dafür schauen wir uns noch die diversen Ausstellungen an, besonders beeindrucken mich die Fotosammlungen, die spannende Eindrücke des Bergmannsleben vermitteln. Nach vier Stunden dann verlassen wir das Haus. "Sehenswert mit kleinen Schwächen bei der Informationsvermittlung" ist das Prädikat, dass ich dem Deutschen Bergbau-Museum geben würde.

Die Innenstadt von Bochum empfängt uns dann noch mit viel Sonne, einem riesigen Eis und einem Werbe-Dampfplauderer direkt vor uns. Nachdem wir dem eine halbe Stunde lang gezwungenermaßen zugehört haben, ist seine ca. alle zehn Sekunden gerufene Floskel "SO, meine Damen und Herren!!" bei uns auch noch Monate später ein Running Gag.

Mit dem Fahrrad zurückfahren möchte meine Liebste dann nicht - also nehmen wir die Straßenbahn, die uns bis ins Zentrum von Hattingen bringt. Ein gemütlicher Tag, zur Schonung.

Gerade mal 20,9 Kilometer haben wir heute per Fahrrad zurückgelegt, dafür eine Stunde, 34 Minuten benötigt - ein extrem gemütlicher Schnitt von 13,4 km/h. Insgesamt haben wir auf dieser Frühjahrstour also 194 km zurückgelegt - weniger, als geplant, aber mit der gebrochenen Rippe meiner Liebsten gilt es behutsam umzugehen. Doch trotzdem: Am Folgetag möchte sie aber doch wieder zurückkehren auf den RuhrtalRadweg. Bis Duisburg, das wäre das Wunschziel für den anstehenden Karfreitag. Dort wäre der RuhrtalRadweg ja auch schon zu Ende, dort mündet die Ruhr in den Rhein. Ob die Strecke mit den Blessuren meiner Liebsten zu schaffen ist?

Zusammenfassend finden sich auf dieser Seite eine kleine Bildersammlung der kurzen Tour und vom Bergbau-Museum in Bochum.

 

 

Bochum, Hattinger Straße

Auf der Hattinger Straße geht es in den Bochumer Stadtteil Linden.

Bochum-Weitmar, Hattinger Straße

Und im Stadtteil Weitmar wieder zurück auf der ewig langen Hattinger Straße auf dem Weg in die Innenstadt von Bochum.

Deutsches Bergbau-Museum, Ausstellungsraum

Einer der Ausstellungsräume des Museums. Der Andrang im Museum hielt sich zum Zeitpunkt unseres Besuchs in übersichtlichen Grenzen. Aber es finden sich nicht nur Ausstellungen im Bergbau-Museum - es wird auch Forschung betrieben, vor allem zur Montangeschichte.

Deutsches Bergbau-Museum, Bergbaustollen

Für uns die eigentliche Attraktion des Bergwerk-Museums: Das Anschauungsbergwerk. Wenn auch nur wenige Meter unter dem Erdboden gelegen, kam zumindest für mich als "Ahnungslosen" ein gutes (authentisches?) Bergwerks-Gefühl rüber.

Deutsches Bergbau-Museum, Walzenlader

In den 1960er und 70er Jahren im Steinkohlen-Bergbau eingesetzt: Der Walzenlader.

Deutsches Bergbau-Museum, Heilige Barbara

Auch eine Skulptur der Heiligen Barbara darf im Anschauungsbergwerk nicht fehlen - die Schutzheilige aller Bergleute.

Bochum Innenstadt

Nach einigen Stunden im Deutschen Bergwerks-Museum geht es natürlich noch in die Innenstadt von Bochum. Hier der Blick in die Fußgängerzone in der Bongardstraße ...

 

 

Und hier geht es direkt zum unmittelbar folgenden Teil 5 des Fahrrad-Reiseberichtes, endlich wieder auf dem RuhrtalRadweg: dem fünften Tag mit der Fahrt von Hattingen bis zur Ruhr-Mündung nach Duisburg.

 

 

 

 

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